Woh­nungs­brand in Ber­ma­tin­gen

Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ber­ma­tin­gen und des KFV Boden­see­kreis.

Am Mitt­woch, den 25. Okto­ber 2023 kam es gegen 11:43 Uhr in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Sale­mer Stra­ße in Ber­ma­tin­gen zu einem Wohn­haus­brand.

Gemel­det wur­de über die inte­grier­te Leit­stel­le eine star­ke Rauch­ent­wick­lung im Dach­ge­schoß. Bereits auf der Anfahrt ins Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus konn­ten die Feu­er­wehr­ka­me­ra­den, die über ihre Funk­mel­de­emp­fän­ger alar­miert wur­den, Rauch erken­nen.

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr Ber­ma­tin­gen mit dem ers­ten Lösch­fahr­zeug konn­te man erken­nen, dass sich der Brand­herd im Erd­ge­schoß befand. Nach der ers­ten Erkun­dung durch den Grup­pen­füh­rer wur­de fest­ge­stellt, dass sich kei­ne Per­so­nen im Gebäu­de befan­den und ein Hund bereits durch einen Anwoh­ner geret­tet wur­de.

Auf Grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung und der engen Bebau­ung wur­de das Alarm­stich­wort auf F3 erhöht, was bedeu­tet, dass wei­te­re Fahr­zeu­ge und Ein­satz­kräf­te aus den umlie­gen­den Gemein­den nach­alar­miert wur­den. So kam die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Mark­dorf mit einem wei­te­ren Lösch­zug und dem Gerä­te­wa­gen Atem­schutz auf dem sich Tei­le der Kreis­re­ser­ve an Atem­schutz­aus­rüs­tung befin­det.

Nach dem Innen­an­griff durch den ers­ten Angriffs­trupp, durch den der Brand­herd im wesent­li­chen auf einen Zim­mer­brand im Erd­ge­schoß ein­ge­dämmt wer­den konn­te, konn­ten wei­te­re Kräf­te aus Salem ihre Anfahrt abbre­chen. Durch das schnel­le ziel­ge­rioch­te­te Arbei­ten des Angriffs­trupps wur­de das Feu­er rasch unter Kon­trol­le gebracht, so dass sich der Brand nicht wei­ter im Gebäu­de aus­brei­ten konn­te.

Nach­dem eine Bewoh­ne­rin den Ein­satz­kräf­ten mit­ge­teilt hat­te, dass sich ver­mut­lich noch eine Kat­ze im Gebäu­de befin­det, wur­de auch die­se von den Kame­ra­den auf­ge­fun­den und geret­tet und der sicht­lich erleich­ter­ten Besit­ze­rin über­ge­ben.

Vor der wei­te­ren Unter­su­chung des Gebäu­des auf wei­te­re Brand­nes­ter in den ver­schie­de­nen Eta­gen wur­de mit­tels Druck­lüf­ter der Rauch aus dem Gebäu­de gedrückt und die Strom­ver­sor­gung durch den mitt­ler­wei­le ein­ge­trof­fe­nen Mit­ar­bei­ter des Ener­gie­ver­sor­gers abge­schal­tet.

Danach wur­de mit­tels Wär­me­bild­ka­me­ra und durch Öff­nen der Zwi­schen­de­cken die Suche nach wei­te­ren Brand­nes­tern durch­ge­führt und die­se abge­löscht.

Eben­falls vor Ort waren der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Peter Schörk­hu­ber sowie der Bür­ger­meis­ter der Gemein­de, Mar­tin Rupp. Bei­de mach­ten sich vor Ort ein Bild vom Ein­satz.

Über die Brand­ur­sa­che und die Scha­dens­hö­he lie­gen aktu­ell kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen vor. Wäh­rend der Ein­satz­maß­nah­men war die Sale­mer Stra­ße im Orts­kern Ber­ma­tin­gen voll gesperrt.

Aktu­ell dau­ern die Nach­lösch­ar­bei­ten noch an.

Im Ein­satz waren: – Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Ber­ma­tin­gen mit 25 Ein­satz­kräf­ten – Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Mark­dorf mit 21 Ein­satz­kräf­ten – Stellv. Kreis­brand­meis­ter Peter Schörk­hu­ber – Kreis­feu­er­wehr­pres­se­spre­cher Mar­tin Schee­rer – Bür­ger­meis­ter Ber­ma­tin­gen, Herr Mar­tin Rupp – DRK Regel­ret­tungs­dienst und DRK Schnell­ein­satz­grup­pe Immenstaad mit 13 Ein­satz­kräf­ten – Ener­gie­ver­sor­ger Net­zeBW – Poli­zei

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