Brand einer Lager­hal­le ver­ur­sacht Mil­lio­nen­scha­den

Eris­kirch (ots)

In der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag (28.12.20221) kam es zu einem aus­ge­dehn­ten Brand einer Lager­hal­le eines land­wirt­schaft­li­chen Betriebs im Eris­kir­cher Orts­eil Brai­ten­rain.

Kurz nach 1 Uhr waren die Feu­er­weh­ren alar­miert wor­den. Bei Ein­tref­fen der ers­ten Feu­er­wehr­kräf­te stand eine Hal­le, in der unter ande­rem Fahr­zeu­ge und Maschi­nen gela­gert waren, bereits in Voll­brand. Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Eris­kirch, unter­stützt von Ein­hei­ten aus Kress­bronn, Tett­nang und Mecken­beu­ren, nahm mit zahl­rei­chen Strahl­roh­ren die Brand­be­kämp­fung auf. Ziel war es, eine angren­zen­de Hal­le, wei­te­re abge­stell­te Fahr­zeu­ge, sowie die umlie­gen­de Bebau­ung vor dem Feu­er zu schüt­zen.

Im Ein­satz waren hier auch die drei Dreh­lei­tern der Nach­bar­ge­mein­den. Zur Sicher­stel­lung des Lösch­was­ser­ver­sor­gung wur­de von der Feu­er­wehr Fried­richs­ha­fen ein Tank­lösch­fahr­zeug und von der Feu­er­wehr Lan­genar­gen die Unter­stüt­zungs­kom­po­nen­te “Lösch­wass­ser­för­de­rung” alar­miert. Um auch die Ver­sor­gung mit Atem­schutz­ge­rä­ten sicher­zu­stel­len, war aus Mark­dorf der Gerä­te­wa­gen Atem­schutz-Strah­len­schutz ange­for­dert wor­den.

Gegen halb vier Uhr konn­te Feu­er unter Kon­trol­le gemel­det wer­den. Der mas­si­ve Lösch­an­griff hat­te den Erfolg gebracht, dass die angren­zen­de Werk­hal­le weit­ge­hend gehal­ten wer­den konn­te. Die Nach­lösch­ar­bei­ten zogen sich bis in den Mor­gen. Tei­le der Hal­le waren ein­ge­stürzt und muss­ten von einem Bag­ger aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den, um auch die letz­ten Glut­nes­ter errei­chen zu kön­nen.

Der ent­stan­de­nen Scha­den an Gebäu­de, Gütern und Waren geht nach ers­ten Poli­zei­schät­zun­gen bis in Mil­lio­nen­hö­he. Ver­letzt wur­de bei dem Ein­satz aber nie­mand. Zur Ursa­che des Bran­des hat die Feu­er­wehr kei­ne Kennt­nis­se. Zur sani­täts­dienst­li­chen Absi­che­rung und gesund­heit­li­chen Über­wa­chung der ein­ge­setz­ten Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger, war die Schnell­ein­satz­grup­pe des DRK und der Johan­ni­ter Unfall­hil­fe aus Fried­richs­ha­fen mit 16 Hel­fern vor Ort. Die Gesamt­zahl der ein­ge­setz­ten Feu­er­wehr­leu­te war 95 Kräf­te mit 20 Fahr­zeu­gen. Ein­satz­en­de war gegen 12 Uhr am Diens­tag­mit­tag.

Ein­ge­setz­te Kräf­te vor Ort:

   - Freiwillige Feuerwehr Eriskirch
   - Freiwillige Feuerwehr Kressbronn
   - Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren
   - Freiwillige Feuerwehr Tettnang
   - Freiwillige Feuerwehr Langenargen
   - Freiwillige Feuerwehr Markdorf
   - Feuerwehr Friedrichshafen
   - Kreisbrandmeister Schörkhuber
   - Kreisfeuerwehrpressesprecher
   - DRK Rettungsdienst
   - DRK und JUH Schnelleinsatzgruppe
   - Polizeipräsidium Ravensburg
   - Energieversorger

Rück­fra­gen bit­te an:

Kreis­feu­er­wehr­ver­band Boden­see­kreis e. V.
Mar­tin Schee­rer
Mobil: +49 178 5384694
E‑Mail: pressesprecher@kfv-bodenseekreis.de
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