Groß­brand in Neu­frach – Feu­er­wehr ver­hin­dert Über­grei­fen auf Wohn­haus

In den frü­hen Mor­gen­stun­den am 3. Dezem­ber kam es gegen 2 Uhr zu einem Brand eines Schup­pens in der Ried­le­straße in Neu­frach (Gemein­de Salem, Boden­see­kreis). Ers­te Kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Salem wur­den um 2:08 Uhr alar­miert und fan­den das Lager­ge­bäu­de, das sich weni­ge Meter hin­ter einem Wohn­haus befand, mit bestä­tig­ter Not­ruf­mel­dung stark und weit­hin sicht­bar bren­nend vor.

Die Bewoh­ner, zwei Erwach­se­ne und zwei Kin­der, hat­ten das Haus unver­letzt ver­las­sen kön­nen und wur­den von Ret­tungs­kräf­ten betreut.

Da das Feu­er nicht mehr schnell unter Kon­trol­le zu brin­gen war und eine gro­ße Gefahr der Aus­brei­tung auf das Wohn­ge­bäu­de bestand, wur­den von der Ein­satz­lei­tung wei­te­re Kräf­te mit meh­re­ren Nach­alar­mie­run­gen hin­zu­ge­zo­gen. So kam aus Ber­ma­tin­gen ein Lösch­fahr­zeug zum Ein­satz und aus Mark­dorf der Gerä­te­wa­gen Atemschutz/Strahlenschutz, der Schlauch­wa­gen und wei­te­re Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger.

Mit meh­re­ren Strahl­roh­ren und dem Was­ser­wer­fer der Dreh­lei­ter wur­de ein mas­si­ver Lösch­an­griff vor­ge­tra­gen, auch um das Wohn­haus gegen das Feu­er abzu­schir­men. Der star­ke Ein­satz der Feu­er­wehr zeig­te Wir­kung, wes­we­gen gegen 3.45 Uhr “Feu­er unter Kon­trol­le” gemel­det wer­den konn­te. Die nach­fol­gen­den Nach­lösch­ar­bei­ten zogen sich bis in den Mor­gen. Ein Bag­ger eines Pri­vat­un­ter­neh­mens muss­te den Schup­pen voll­ends ein­rei­ßen, damit alle Glut­nes­ter gelöscht wer­den konn­ten. Nun konn­ten auch lau­fend Ein­satz­kräf­te aus dem Ein­satz her­aus­ge­löst wer­den. Gesamt­ein­satz­en­de war um 8.30 Uhr.

Als Erfolg ist zu ver­bu­chen, dass das Wohn­haus unbe­schä­digt blieb und wei­ter bewohn­bar ist.

Zur Brand­ur­sa­che und zur Scha­dens­hö­he ver­weist die Feu­er­wehr auf die Pres­se­stel­le des Poli­zei­prä­si­di­ums. Im Ein­satz war die Feu­er­wehr mit über 60 Ein­satz­kräf­ten und 13 Fahr­zeu­gen. Der Ret­tungs­dienst, die DRK-Schnell­ein­satz­grup­pe und die PSNV Boden­see­kreis war mit ca. 15 Hel­fern vor Ort.

Ein­ge­setz­te Kräf­te:

   - Freiwillige Feuerwehr Salem
   - Freiwillige Feuerwehr Bermatingen
   - Freiwillige Feuerwehr Markdorf
   - Kreisbrandmeister Alexander Amann
   - Kreisfeuerwehrpressesprecher
   - DRK Rettungsdienst, DRK-Schnelleinsatzgruppe und PSNV 
     Bodenseekreis
   - Energieversorger