Schwe­res Unwet­ter am Frei­tag­mor­gen sorgt für vie­le Feu­er­wehr­ein­sät­ze im Boden­see­kreis

Am Frei­tag­mor­gen (28. August 2026) zog eine aus­ge­dehn­te Unwet­ter­zel­le vom Land­kreis Kon­stanz her kom­mend über den Boden­see über den Boden­see­kreis hin­weg und ver­ur­sach­te hier in kur­zer Zeit in vie­len Gemein­den für gro­ßen Sach­schä­den. Gegen 10.30 Uhr gin­gen die ers­ten Not­ru­fe bei der inte­grier­ten Leit­stel­le (ILS) Boden­see-Ober­schwa­ben ein. Gemel­det wur­den nach dem kur­zen Gewit­ter­sturm umge­stürz­te Bäu­me und dadurch blo­ckier­te Ver­kehrs­we­ge, sowie über­lau­fen­de Bäche und voll­ge­lau­fe­ne Kel­ler. Ein Schwer­punkt der Ein­sät­ze befand sich in Über­lin­gen samt den Orts­tei­len, sowie in den west­lich im Kreis gele­ge­nen Gemein­den Sipp­lin­gen, Owin­gen, Frickin­gen und Salem, wo es auch zu Schä­den durch Hagel kam. Bei Über­lin­gen war der Bahn­ver­kehr durch umge­stürz­te Bäu­me beein­träch­tigt. Im Osten des Land­krei­ses muss­te auch in Tett­nang die Feu­er­wehr mehr­fach aus­rü­cken. Die Ein­satz­stel­len wur­den teil­wei­se bis in den Abend abge­ar­bei­tet. Bis gegen 17 Uhr ver­zeich­ne­te die ILS Boden­see-Ober­schwa­ben im gesam­ten Boden­see­kreis min­des­tens 121 Ein­satz­stel­len, wobei allein 72 davon auf das Gemein­de­ge­biet Über­lin­gen ent­fie­len, wie die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Über­lin­gen am Abend mit­teil­te. Der­zeit las­sen sich die Schä­den noch nicht bezif­fern. Per­so­nen kamen nach bis­he­ri­gem Kennt­nis­stand nicht zu Scha­den. Zur Über­land­hil­fe wur­de die Dreh­lei­ter der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Uhl­din­gen-Mühl­ho­fen in den Kreis Kon­stanz ent­sandt, wo es im Bereich Sin­gen und Boh­lin­gen zu gro­ßen Schä­den gekom­men war.

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