Über­lin­gen: Land­wirt­schaft­li­che Scheu­ne auf dem Hal­den­hof in Voll­brand – Über­grei­fen der Flam­men auf Gast­stät­te mit Frem­den­zim­mer ver­hin­dert

Am 9. Juni 2026 wur­de die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Über­lin­gen gegen 15.30 Uhr zu einem Scheu­nen­brand auf dem Hal­den­hof alar­miert.

Anru­fer mel­de­ten über die Not­ruf­num­mer 112 eine Rauch­ent­wick­lung aus einer land­wirt­schaft­li­chen Scheu­ne in expo­nier­ter Lage. Bereits auf Anfahrt zum Scha­dens­ort war eine schwar­ze Rauch­säu­le weit­hin sicht­bar, wes­halb die anfah­ren­den Ein­satz­kräf­te bereits zu die­sem Zeit­punkt, auch auf­grund der abge­schie­de­nen Ört­lich­keit und der unkla­ren Lage vor Ort, eine Alarm­stich­wort­er­hö­hung ver­an­lass­ten. Dies hat­te zu Fol­ge, dass wei­te­re Ein­satz­kräf­te in Alarm­be­reit­schaft ver­setzt wur­den.

Bei Ein­tref­fen der ers­ten Ret­tungs­kräf­te am Unglücks­ort stand die Scheu­ne bereits in Voll­brand. Des Wei­te­ren hat­te das Feu­er bereits auf zwei unmit­tel­bar an der Scheu­ne gepark­ten Autos über­ge­grif­fen, sowie ein Drit­tes beschä­digt. In der Scheu­ne waren ver­schie­de­ne Gegen­stän­de sowie ein Trak­tor ein­ge­la­gert. Durch die rasche Brand­aus­brei­tung galt es in der Ein­satzer­st­pha­se die Gefahr der wei­te­ren Aus­brei­tung auf die umlie­gen­de Vege­ta­ti­on, Bäu­me und Sträu­cher sowie auf die Gast­stät­te mit Frem­den­zim­mer zu ver­hin­dern. Die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr lei­te­ten umge­hend einen mas­si­ven Lösch­an­griff ein. In der Spit­ze wur­den Angriffs­lei­tun­gen und Rie­gel­stel­lun­gen mit sechs Strahl­roh­ren vor­ge­nom­men.

Die Was­ser­ver­sor­gung wur­de zum einen über das städ­ti­sche Hydran­ten­netz, sowie zum ande­ren über stark was­ser­füh­ren­de Lösch­fahr­zeu­ge sicher­ge­stellt.

Wäh­rend die Scheu­ne bis auf die Grund­mau­ern nie­der­brann­te, konn­te das Über­grei­fen der Flam­men auf das Gast­stät­ten­ge­bäu­de ver­hin­dert wer­den.

Ein­schließ­lich Nach­lösch­ar­bei­ten und Rück­bau dau­er­ten die Lösch­maß­nah­men bis ca. 18.00 Uhr an. Per­so­nen kamen beim Ein­satz glück­li­cher­wei­se nicht zu Scha­den.

Die Brand­ur­sa­che ist Gegen­stand der poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen.

Ins­ge­samt war die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Über­lin­gen mit dem Aus­rü­cke­be­reich West, bestehend aus den Abtei­lun­gen Hödin­gen, Nes­sel­wan­gen und Bon­dorf sowie der Ein­satz­ab­tei­lung Stadt unter der Lei­tung des Kom­man­dan­ten Lud­wig Ehing mit 11 Fahr­zeu­gen und 55 Ein­satz­kräf­ten im Ein­satz.

Die über­ört­li­chen Ein­satz­kräf­te konn­ten die Ein­satz­fahrt nach den wirk­sa­men Erst­maß­nah­men der ein­ge­setz­ten Ein­satz­kräf­te vor Ort bereits nach kur­zer Zeit abbre­chen.

Neben der Feu­er­wehr waren auch die Lan­des­po­li­zei, sowie der Ret­tungs­dienst und die Schnell­ein­satz­grup­pe des Orts­ver­eins des Deut­schen Roten Kreu­zes Über­lin­gen in die Ein­satz­maß­nah­men mit­ein­ge­bun­den. Auch Kreis­brand­meis­ter Alex­an­der Amann mach­te sich ein Bild der Lage vor Ort.

Rück­fra­gen bit­te an:

Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Über­lin­gen
Dani­el Dill­mann

E‑Mail: presse@feuerwehr-ueberlingen.de
https://feuerwehr.ueberlingen.de/startseite

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